• Tina Lau

Hormonyoga - Der natürliche Weg


Mein Weg zum Hormonyoga


Als sich bei mir die Nächte häuften, in denen ich schweißgebadet inmitten einer Hitzewallung aufwachte, wusste ich: Die Wechseljahre kündigen sich an und meine Hormone sind im Ungleichgewicht.

Für mich war klar, die Einnahme künstlicher Hormone möchte ichvermeiden. Ich ging auf die Suche nach Alternativen und als Yogalehrerin schaute ich mich zuerst in der Yogawelt um. So bin ich auf die Psychologin und Yogatherapeutin Dinah Rodrigues gestoßen. Eine mittlerweile 93jährige Brasilianerin, die ihre Ärztinnen und Ärzte in Erstaunen versetzt hat, weil ihre Hormonwerte trotz der Wechseljahre stabil und ausgeglichen waren. Dinah wusste: Das tägliche Praktizieren von Hatha Yoga hat ihr dabei maßgeblich geholfen. Deswegen konzipierte sie die Methode des Hormonyoga. Eine in sich geschlossene Übungsreihe, die neben körperlichen Übungen auch Atemübungen und Energielenkung beinhaltet.


Wann hilft Hormonyoga?


Hormonyoga ist eine Art von Yogatherapie, die bei zahlreichen hormonellen Problemen helfen kann: Zyklus- oder Menstruationsbeschwerden, hormonell bedingte Unfruchtbarkeit, Prämenstruelles Syndrom, PCO Syndrom, Schilddrüsenunterfunktion und Probleme mit der körpereigen Hormonproduktion. Auch während der Wechseljahre, oder wenn diese verfrüht einsetzen, ist Hormonyoga ein natürliches Mittel, um Abhilfe zu schaffen, ohne zu künstlichen Hormonen greifen zu müssen. Beschwerden, die die Wechseljahre mit sich bringen können, sehen ganz unterschiedlich aus: Hitzewallungen, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Schlafstörungen, fehlende Konzentration oder Stimmungsschwankungen, um nur einige zu nennen.

Aber auch Frauen, die keine merklichen Probleme mit dem Hormonhaushalt haben, profitieren von der Übungsreihe: Es ist ganz natürlich, dass die Hormonproduktion ab dem 35. Lebensjahr abnimmt. Eine ausgeglichenes Östrogenlevel wirkt wie ein Anti Aging Booster und kann langfristig bei Osteoporose und Herz- und Gefäßkrankheiten helfen. Hormonyoga ist außerdem das ideale Gegenmittel für Stress – und der wiederum eine der Hauptursachen, warum unser Hormonhaushalt überhaupt aus dem Gleichgewicht gerät.


Wie wirksam kann Hormonyoga sein?


Bei der Frage, wie effektiv Hormonyoga denn nun ist, kann ich von meinen eigenen Erfahrungen berichten: Meine Hitzewallungen sind nach wenigen Wochen regelmäßigem Üben wieder verschwunden. In meiner Ausbildung zur Hormonyogalehrerin und in verschiedenen Workshops habe ich aber auch noch Erfahrungsberichte von anderen Frauen hören dürfen. Zum Beispiel konnten einige mit Kinderwunsch mit Hilfe der Übungsreihe schwanger werden. Eine andere Teilnehmerin hatte über Jahre einen sehr hohen Testosteronwert. Dieser hat sich mit dem Praktizieren von Hormonyoga wieder komplett ausgeglichen. Dinah Rodrigues hat auch selbst eine Studie mit mehreren hundert Teilnehmern durchgeführt. Die positiven Ergebnisse kann man nachlesen in: „Hormonyoga – Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren“.


Hormonyoga in der Praxis


Dinah Rodrigues hat eine feste Übungsreihe entwickelt, die körperliche Übungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Übungen zur Energielenkung enthält. Schritt für Schritt werden im Kurs die einzelnen Übungen besprochen und praktiziert. Wenn sich eine gewisse Routine eingestellt hat, dauert diese Abfolge zwischen 20 und 30 Minuten. Ziel ist es, dass die Frauen zu Hause üben können, ohne von einer Lehrerin angeleitet zu werden. Denn das regelmäßige Üben, also vier- bis fünfmal pro Woche, ist Voraussetzung dafür, dass Hormonyoga funktioniert. Für die Hormonyoga Praxis braucht man keine Vorerfahrung in Yoga. Auch ohne Vorkenntnisse und ohne ausgeprägte körperliche Fitness lässt sich die Übungsserie erlernen.

Gesund und ausgeglichen mit Hormonyoga und ohne künstliche Hormone – einen Versuch ist es in jedem Fall wert.


Du bist neugierig geworden und möchtest Dir etwas Gutes tun? Dann melde Dich jetzt an: Sonntag 24.01.2021 von 10 - 13 Uhr weitere Details und die Buchungsoptionen findest Du unter Studio YOGAWOMAN Workshops.

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